meine Sansevierie cylindrica produziert auch von Jahr zu Jahr mehr Ableger. Dieses Jahr sind es 4 Stück. Sie sind noch bei der Mama im Topf, aber manche schon einen 3/4 Meter hoch. Letztes Jahr hatte ich einen Ableger den ich bei 1,20 m ausgegraben habe, sonst wäre er immer weiter in die Höhe geschossen. Wenn die Ableger noch im Muttertopf sind, sind sie schön prall und glatt. So bald ich sie in einen eigenen Topf gepflanzt habe (Erd-Sand-Gemisch), sind sie nicht mehr prall sondern fangen an zu "schrumpfen" und bekommen auf der ganzen Länge Riefen, als ob sie austrocknen und sich nur von sich selbst ernähren. Dabei bekommen sie genau so viel Wasser wie alle anderen auch.
Was mache ich falsch?
Die Ableger sehen auch anders aus als die Mama, sie sieht aus wie eine Hand, bei den Ablegern bildet sich eigentlich immer nur ein langer Stengel. Gehen sie erst später in die Breite?
Bei deiner Mutterpflanze wurden um ein gedrungenes Wachstum zu erzeugen sogenannte Wachstumshemmer verwendet. Deine Ableger haben dann die normale Wuchsform. Die Riefen müssen dich nicht stören, sie sind einfach normal.
Nur ein Erde-Sandgemisch ist doch suboptimal. Sand verschlämmt und wird hart wie Beton.
Ich mische mir mein Substrat immer selber. Zutaten gibt es im Baumarkt. Die Erde ist meisten billige aus dem Supermarkt. Ich brauche keine mit Dünger angereicherte und einem Handvoll Perlite vermischte und zu sagenhaften Preisen verkaufte Erde. Düngen kann man selber und es wird entschieden preiswerter.
Dazu kommen dann noch
Blähschiefer (Novopan oder andere Trockenschüttung Kostenpunkt 50l 7,20 Euro) Blähton (Trockenschüttung) Basaltsplitt (25 kg Sack so bei 8,99) Seramis (ich nehm gebrauchtes) Zierkies 1-3 mm (keinen Sand der verschlämmt) so bei 10 Euro 25kg
Das ergibt ein gut lockeres Substrat. Wenn Du noch Bims bekommst, dann dies statt Blähton nehmen. Lavagruß nehm ich nicht mehr weil meißtens zu grobkörnig.